ELX-VNetwork
Ihr eigenes lokales Netz, quer durch das Internet
Rechner in verschiedenen Städten, jeder hinter seinem eigenen Router, sehen einander, als stünden sie in einem Raum: freigegebene Ordner, Netzwerkumgebung, Drucker, Fernwartung, SSH. An den Routern ist nichts einzurichten — keine Portweiterleitung, keine öffentliche Adresse.
Als stünden sie in einem Raum
Jede Maschine erhält eine dauerhafte Adresse wie 10.77.0.5. Nachbarn erscheinen in der Netzwerkumgebung und antworten auf ihren Namen, nicht nur auf die Adresse — denn dies ist echtes Ethernet, kein weitergeleiteter Port.
Es sieht nicht aus wie ein VPN
Von außen ist es eine HTTPS-Verbindung zu einer Website auf Port 443. Es gibt kein eigenes VPN-Protokoll, das eine tiefe Paketprüfung erkennen könnte, und nichts, was ein Mobilfunkbetreiber zuerst drosseln würde.
Ein Terminal im Browser
SSH zu jeder Linux-Maschine direkt aus der Oberfläche. Nach Benutzer und Kennwort fragt die Maschine selbst — kein Tunnel von Hand, kein Schlüssel, der vorher verteilt werden müsste.
Segmente und Einladungen
Mehrere unabhängige Netze auf einem Server. Eine Maschine tritt mit einem Einladungscode bei, und ob sie hineindarf, entscheiden Sie. Niemand gelangt in ein Segment, weil er eine Adresse erraten hat.
Man sieht, was geschieht
Wer online ist und wie lange, die aktuelle Geschwindigkeit in beide Richtungen, der Verkehr und ein Protokoll der letzten zweihundert Sitzungen. Neben jeder Maschine: ihr Betriebssystem, der belegte Speicher und die Prozessorlast.
Es steht sofort
Eine Verbindung, ein Weg. Kein NAT-Durchstoßen, kein Sammeln von Kandidaten, keine Aushandlung zwischen den Gegenstellen, die am Schreibtisch gelingt und vor Ort scheitert. Das Netz steht ein paar Sekunden nach dem Start.
Screenshots
Was es tatsächlich ist
Kein „Zugriff auf einen Server“, sondern ein echtes lokales Netz. Der Client legt einen virtuellen Ethernet-Adapter an, und von da an behandelt das Betriebssystem die entfernten Maschinen, als hingen sie am selben Switch: Rundsendungen kommen an, die Nachbarsuche funktioniert, und jedes Protokoll über Ethernet läuft hier, ohne davon zu wissen.
Das ist der Unterschied zu einem Tunnel auf einen einzelnen Port. Freigegebene Ordner, Drucker, Fernwartung, SSH, Datenbank-Clients, Industrieprotokolle, die ein flaches Netz erwarten — alles läuft ohne Einrichtung, weil sich für sie nichts geändert hat.
Woraus es besteht
Zwei Programme. Eines läuft auf einem Server — der billigste VPS genügt. Das andere kommt auf jeden Rechner, der ins Netz soll. Sonst nichts: keine Datenbank, kein Nachrichtenvermittler, kein fremder Dienst.
Der Server — elxvnet-server
Einmal auf einer Maschine mit fester Adresse und Domainnamen installiert. Ein Kern und 512 MB Speicher tragen Dutzende verbundener Rechner. Eine einzige Datei von etwa 12 MB und eine systemd-Einheit; die Datenbank ist SQLite daneben.
Der Client — elxvnet
Unter Windows richtet ein Installationsprogramm den Dienst, den virtuellen Adapter und ein Symbol bei der Uhr ein. Unter Linux ist es ein Paket für amd64, arm64 und armhf — kein Treiber nötig, der Kernel bringt ihn seit Jahren mit.
Im Server stecken drei Dinge zugleich: die Verwaltungsoberfläche, die Konten mit Segmenten und Einladungscodes und der Switch selbst, über den die Rahmen zwischen den Maschinen laufen. Nach außen zeigt allein Port 443.
Im Vergleich mit ZeroTier, Tailscale und Hamachi
Das Ziel ist dasselbe: Maschinen hinter fremden Routern landen in einem Netz. Der Unterschied liegt darin, wie es geliefert wird.
| ELX-VNetwork | Die üblichen Alternativen | |
|---|---|---|
| Transport | HTTPS auf 443, nicht von einer Website zu unterscheiden | Eigene Protokolle über UDP, für eine Paketprüfung leicht einzuordnen |
| Weg | Eine Verbindung über Ihren Server, in Sekunden aufgebaut | NAT-Durchstoßen und Aushandlung, die mitten in der Sitzung scheitern kann |
| Konto | Keines — der Server gehört Ihnen | Ein Konto in einer fremden Cloud |
| Gerätegrenze | Keine | Ein kostenloser Tarif mit Obergrenze |
| Größe des Clients | Etwa 6 MB, eine Datei | Zig Megabyte, dazu Begleitdienste |
| Netzebene | L2 — Rundsendungen und Nachbarsuche funktionieren | Meist L3 — nur Vermittlung |
Die praktische Folge zeigt sich gerade im Mobilfunk: Ein Protokoll, das zu drosseln ein Betreiber nie Anlass hatte, funktioniert weiter.
Die Installation dauert zwei Minuten
sudo dpkg -i elx-vnetwork_*.deb
sudo elxvnet join -server https://vnet.example.com -invite ELX-XXXX-XXXX-XXXX
sudo systemctl start elxvnet
elxvnet status
elxvnet-setup-1.0.73.exe /VERYSILENT /SUPPRESSMSGBOXES ^
/SERVER=https://vnet.example.com /INVITE=ELX-XXXX-XXXX-XXXX
Auf einen Blick
- Netzebene
- L2 — echtes Ethernet, samt Rundsendungen
- Transport
- WebSocket über TLS, Port 443
- Adapter
- TAP-Windows6 unter Windows, /dev/net/tun unter Linux
- Systeme des Clients
- Windows 10 und 11 (64 Bit), Debian, Ubuntu und Verwandte
- Architekturen
- amd64, arm64, armhf
- Anforderungen an den Server
- Ein Kern, 512 MB Speicher, ein Domainname
- Speicher des Servers
- SQLite, eine Datei
- Benachrichtigungen
- Telegram, E-Mail oder beides